Zimmertüren

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59,00 €694,78 €
610,00 mm985,00 mm
1.972,00 mm2.097,00 mm
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Was Sie beim Zimmertürenkauf beachten sollten

Sie haben gerade neu gebaut oder frisch renoviert. Fast alles ist fertig. Aber eine entscheidende Sache fehlt noch: Die richtigen Zimmertüren.

Natürlich steht die Funktion der Tür beim Kauf im Vordergrund. Soll sie schalldämmend, platzsparend oder lichtdurchlässig sein? Neben den passenden Funktionen sollte die Zimmertür aber auch zu Ihrem Einrichtungsstil passen.

Wir haben Ihnen alle wichtigen Informationen zusammengestellt, damit Sie die richtige Zimmertür für Ihre Zwecke finden.

Welche Arten von Zimmertüren gibt es?

Sie haben die Wahl zwischen „klassischen” Türen, Türblättern mit Lichtausschnitt und Glastüren. Jede Art eignet sich für verschiedene Einsatzgebiete und hat Vor- und Nachteile. Wählen Sie die Art der Tür abhängig von Ihren Ansprüchen.

Eine Zimmertür besteht aus einem Türblatt, einer Zarge und einer Drückergarnitur. Bei den drei Bestandteilen können Sie aus unterschiedlichen Möglichkeiten wählen und sich Ihre Traumtür zusammenstellen.

Ganz klassisch ist ein Türblatt aus Holz. Es gibt natürlich verschiedene Mittellagen und Oberflächenarten, aus denen Sie wählen können. Solche Türen bieten Privatsphäre, aber sie lassen kein Licht hindurch.

Sie möchten helle Räume - auch ohne Fenster? Dann können Sie eine Tür mit Lichtausschnitt wählen. Hier haben Sie die Wahl zwischen Klarglas, satiniertem Glas und verschiedenen Motiven.

Eine Glastür ist die Alternative zu Türen mit Lichtausschnitt. Sie können zum Beispiel in einem fensterlosen Flur mit einer Glastür für gute Lichtverhältnisse sorgen. Glastüren gibt es in Klarglas, Chinchilla-Glas, satiniertem Glas und weiteren Glasarten. Es gibt auch Modelle mit Motiven. Satiniertes Glas eignet sich für Räume, in denen Sie Privatsphäre wünschen. Achten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung und die Verwendung von Sicherheitsglas.

Es gibt außerdem Brandschutztüren und Wohnungseingangstüren mit speziellen Eigenschaften. Diese Türen zählen zu den Innentüren, aber nicht zu den Zimmertüren.

Die Oberflächenarten von Zimmertüren

Klassische Zimmertüren gibt es mit verschiedenen Oberflächen. Je nach Geschmack und Anspruch können Sie zwischen Furnier-, Lack- und CPL-Oberfläche wählen. Jede der Oberflächen hat andere Eigenschaften, die Sie beim Kauf berücksichtigen sollten.

Furniertüren

Eine Furniertür wirkt natürlich, denn die Oberfläche besteht aus Echtholzfurnier. Holzarten wie Ahorn, Eiche oder Mahagoni geben der Tür ihren individuellen Charakter. Die Oberflächen sind zum Teil mit Lack veredelt. Das macht sie widerstandsfähig und pflegeleicht.

Lacktüren

Die Oberfläche des Türblatts ist mit hochwertigen Lacken bearbeitet. Die Hersteller tragen dem Lack mit modernen Walz- und Spritzverfahren auf. Dank des Auftragens und der verwendeten Lacke sind die Oberflächen lange haltbar und besonders pflegeleicht.

CPL-Türen

CPL steht für Continuous Pressure Laminate. Die Oberfläche einer solchen Tür ähnelt der eines Laminatbodens oder einer Küchenarbeitsplatte. Sie werden ähnlich produziert und sind besonders kratzfest und langlebig. Es gibt sie in Holzdekor sowie unifarben.

Die verschiedenen Mittellagen von Zimmertüren

Das Innenleben entscheidet über wichtige Eigenschaften Ihrer neuen Zimmertür.

Wabe

Wählen Sie eine Mittellage aus Wabenzellen, ist Ihre Tür leicht und günstig. Die Mittellage besteht aus Spezialpapieren, die wie Bienenwaben im Inneren Ihres Türblattes angeordnet sind. Damit erhalten Sie eine Tür mit der im Vergleich geringsten, aber noch ausreichend guten Druckstabilität. Sie dämmt den Schall nicht so gut wie die anderen Mittellagen.

Röhrenspansteg

Eine Tür mit einer Mittellage aus Röhrenspanstegen ist etwas belastbarer und schwerer als eine Tür mit Wabenmittellage. Die Mittellage besteht aus einzelnen Streifen einer Röhrenspanplatte, die mit etwas Abstand zueinander angeordnet sind. Dadurch erhält die Tür ihre Druckstabilität. Die Zimmertüren mit Röhrenspanstegen dämmen den Schall ausreichend, aber weniger als solche mit Mittellagen aus Röhrenspan oder Vollspan.

Röhrenspan

Eine durchgehende Spanplatte mit röhrenförmigen Bohrungen bezeichnet man als Röhrenspan. Diese Einlage bietet eine hohe Stabilität und Oberflächenruhe. Sie dämmt den Schall besser als Mittellagen aus Wabenzellen und Röhrenspanstegen, ist allerdings auch teurer. Hochwertige Innentüren haben meist eine Mittellage aus Röhrenspan.

Vollspan

Türen mit Mittellagen aus Vollspan dämmen Schall und Wärme sehr gut und haben eine hohe mechanische Festigkeit. Vollspaneinlagen werden bevorzugt bei Funktionstüren, wie zum Beispiel Schallschutztüren, verbaut.

Diese Maße benötigen Sie für den Türkauf

Bevor Sie Ihre Traumtür bestellen, müssen Sie die DIN Richtung bestimmen und die Wandöffnung richtig ausmessen. Am besten erstellen Sie zuerst eine Skizze der Wandöffnung, in die Sie alle Messergebnisse eintragen. Messen Sie die Höhe, die Breite und die Wandstärke immer an mehreren Stellen.

Für Türblätter gibt es DIN-Maße. Dafür sind die Höhe und die Breite relevant. Beide Werte messen Sie an mehreren Stellen der Wandöffnung. Entscheidend ist dabei jeweils der kleinste gemessene Wert. Er ist ausschlaggebend dafür, welche Normgröße das Türblatt haben muss.

Die Wandstärke müssen Sie für die Auswahl der richtigen Zarge kennen. Dazu messen Sie an sechs Punkten: auf beiden Seiten jeweils im oberen Drittel, in der Mitte und im unteren Drittel. Wichtig: Anders als bei der Höhe und der Breite wählen Sie die Zarge basierend auf dem größten gemessenen Wert für die Wandstärke aus.

Als nächstes bestimmen Sie die Anschlagrichtung Ihrer Tür. Die Anschlagrichtung sagt aus, an welcher Seite die Türbänder (Scharniere) befestigt sind - betrachtet von der Seite, zu der sie sich später öffnet:

  • DIN Links: Die Scharniere sind auf der linken Seite, der Griff auf der rechten Seite. Die Tür öffnet sich zu Ihnen hin.
  • DIN Rechts: Die Scharniere sind auf der rechten und der Türgriff auf der linken Seite. Die Tür öffnet sich zu Ihnen hin.
Din-Richtungen

So bauen Sie Ihre Zimmertür ein

Egal, ob Sie sich für eine normale oder eine Glastür entschieden haben: Zuerst bauen Sie die Zarge ein. Anschließend können Sie das Türblatt einhängen und einstellen.

Sie beginnen mit dem Einbau der Falzbekleidung, also der Seite der Zargen, an der später die Türbänder angebracht werden. Nachdem Sie die Einzelteile zusammengebaut und verleimt haben, setzen Sie sie ins Türloch ein. Achten Sie darauf, dass alles gerade sitzt. Bringen Sie jetzt die Türbänder an. Hängen Sie als nächstes das Türblatt ein und prüfen, ob die Tür richtig schließt. Bei Bedarf können Sie nachjustieren. Wenn alles passt, schäumen Sie den Raum zwischen Wand und Zarge mit Montageschaum aus. Sobald er ausgehärtet ist, montieren Sie die Zierbekleidung, das Gegenstück der Falzbekleidung.

Zum Schluss bringen Sie die Drückergarnitur an. Bei den meisten Zimmertüren müssen Sie die Löcher für die Schrauben bohren. Nur bei Glastüren sind sie vorgebohrt.

So pflegen Sie Ihre Zimmertür

Reinigen Sie Ihre Türen regelmäßig, damit sie lange schön bleiben. Gerade die Stellen rund um den Türgriff können von Fingerabdrücken schnell verschmutzen.

Je nach Oberfläche reinigen Sie Ihre Türen unterschiedlich. Bei Glastüren können Sie genau wie bei Ihren Fenstern vorgehen. Lack- und CPL-Türen säubern Sie mit Wasser und einem milden Reiniger. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche den Reiniger verträgt. Wenn Sie unsicher sind, testen Sie zuerst an einer unauffälligen Stelle oder fragen Sie unsere Fachberater. Verwenden Sie keine scheuernden Reinigungsmittel, um die Oberfläche nicht zu beschädigen.

Furniertüren dürfen Sie nicht zu feucht abwischen, da das Holz sonst aufquellen kann. Bei starken Verschmutzungen können Sie einen Neutralreiniger verwenden. Verdünnen Sie diesen mit ausreichend Wasser.

Auch wenn Sie Ihre Zimmertür mit Sorgfalt eingebaut haben, können mit der Zeit Probleme auftreten. Wenn Ihre Zimmertür an einer Seite über den Boden schleift, können Sie entweder die Türbänder am Türblatt nachstellen oder spezielle Unterlegscheiben an den Türbändern anbringen. Sollte das Türblatt über die ganze Länge über den Boden schleifen, müssen Sie es unten kürzen.

Schließt Ihre Tür nicht richtig, können Sie hier ebenfalls nachjustieren. Schlägt sie gegen die Zargenfalz, hängen Sie die Tür aus und drehen anschließend das obere Türband im Uhrzeigersinn ein, bis die Tür wieder richtig schließt. Wenn sie nicht an den Dichtungen anliegt, entfernen Sie die Schutzkappen und lösen das Türband in der Zarge mithilfe eines Imbussschlüssels. Drücken Sie es etwas hinein. Auch hier machen Sie das solange, bis die Tür wieder richtig schließt.

In unserem Ratgeber finden Sie viele weitere Informationen zu Zimmertüren und anderen Themen rund um Haus und Garten.