
Ein Garagentor sollte zur Einbausituation, zur Nutzung der Garage und zur Gestaltung des Hauses passen. HÖRMANN bietet dafür verschiedene Torarten, Größen, Oberflächen und Ausstattungen. Welche Ausführung geeignet ist, hängt vor allem von den Platzverhältnissen, der gewünschten Wärmedämmung und der Bedienung ab.
Bei der Auswahl eines HÖRMANN Garagentors solltest du zunächst die baulichen Voraussetzungen deiner Garage betrachten. Entscheidend sind unter anderem die Größe der Toröffnung, der verfügbare Platz vor und innerhalb der Garage sowie die geplante Nutzung. Anschließend kannst du Eigenschaften wie Torart, Wärmedämmung, Oberfläche und Bedienung passend zu deinen Anforderungen auswählen.
Neben den Platzverhältnissen spielt vor allem die Bauart eine wichtige Rolle. Sektionaltore benötigen vor der Garage keinen zusätzlichen Schwenkbereich , während Schwingtore beim Öffnen nach außen schwenken. Welche Bauart für deine Garage geeignet ist, hängt unter anderem von der Zufahrt, dem verfügbaren Platz und der geplanten Nutzung ab.
Sektionaltore und Schwingtore unterscheiden sich vor allem in ihrer Öffnungsweise. Daraus ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an den Platz vor und innerhalb der Garage.
Ein Sektionaltor besteht aus mehreren miteinander verbundenen Elementen. Beim Öffnen fährt das Tor senkrecht nach oben und wird anschließend über Führungsschienen unter die Garagendecke geführt . Das Torblatt schwenkt dadurch nicht nach außen.
Vor der Garage bleibt auch während des Öffnens mehr nutzbarer Platz. Das kann besonders bei kurzen Zufahrten oder regelmäßig genutzten Flächen unmittelbar vor der Garage von Vorteil sein. HÖRMANN gibt für Sektionaltore bis zu 14 cm mehr Durchfahrtsbreite als bei Schwingtoren an. Dauerelastische und witterungsbeständige Dichtungen an allen vier Seiten unterstützen die Abdichtung des geschlossenen Tores.
Ein Schwingtor besitzt ein zusammenhängendes Torblatt, das beim Öffnen zunächst nach außen und anschließend nach oben schwingt . Vor dem Tor muss deshalb ausreichend Bewegungsraum frei bleiben. Ein unmittelbar vor der Garage abgestelltes Fahrzeug kann das Öffnen verhindern.
Innerhalb der Garage solltest du ausreichend Platz für Führungsschienen und Torblatt einplanen. Leitungen, Lampen oder andere Einbauten dürfen die Torbewegung nicht behindern. Welche Bauart für deine Garage geeignet ist, hängt deshalb nicht nur von der Optik ab. Berücksichtige bei der Auswahl auch die Zufahrt, den verfügbaren Platz sowie die geplante Nutzung der Garage.
In unserem Ratgeber erklären wir dir die verschiedenen Garagentortypen
Das Garagentor nimmt häufig einen großen Teil der sichtbaren Fassadenfläche ein. Farbe und Oberflächenstruktur haben deshalb einen deutlichen Einfluss auf das Gesamtbild. HÖRMANN bietet für Garagentore verschiedene Farbtöne und Oberflächengestaltungen an. Je nach Ausführung stehen beispielsweise glatte oder strukturierte Ansichten sowie Dekore mit Holz, Stein oder anderen Materialwirkungen zur Verfügung.
Eine ruhige Gestaltung erreichst du, wenn sich der Farbton des Garagentors an Fenstern, Haustür oder Fassade orientiert. Ein bewusst abweichender Farbton kann dagegen einen gestalterischen Akzent setzen. Feine und gleichmäßige Strukturen wirken häufig zurückhaltend und eignen sich gut für moderne Fassaden. Stärker strukturierte Oberflächen können eher einen klassischen oder natürlichen Eindruck vermitteln.
Auch die Aufteilung des Torblatts beeinflusst die Wirkung. Sicken sind Vertiefungen beziehungsweise Linien innerhalb der einzelnen Torelemente. Ihre Anordnung kann das Tor optisch breiter, ruhiger oder stärker gegliedert erscheinen lassen. Da Farben auf dem Bildschirm anders wirken können als auf dem eingebauten Tor, solltest du Herstellerangaben und verfügbare Muster bei der Auswahl berücksichtigen.
Ganz egal, für welches Sektionaltor du dich entscheidest – du wirst aufgrund der hohen Material- als auch Fertigungsqualität der HÖRMANN Tore überzeugt sein. Lies in unserem Ratgeber nach, was du noch über die unterschiedlichen Optiken oder Beschlagarten wissen musst
Stahl wird bei vielen Garagentoren eingesetzt und lässt sich mit unterschiedlichen Beschichtungen und Oberflächen gestalten. Dadurch kannst du beispielsweise eine zurückhaltende Metalloptik oder ein Dekor mit natürlicher Anmutung wählen, ohne dass die sichtbare Oberfläche aus dem dargestellten Material bestehen muss.
Ein wichtiger Unterschied liegt im Aufbau des Torblatts. Doppelwandige Torelemente besitzen einen mehrschichtigen Aufbau und bieten eine bessere Wärmedämmung als einfach aufgebaute Varianten. HÖRMANN weist besonders für Garagen, die direkt an das Wohnhaus anschließen, auf den Vorteil gedämmter Sektionaltore hin.
Eine stärkere Dämmung ist vor allem sinnvoll, wenn die Garage direkt mit dem Haus verbunden ist, als Werkraum genutzt wird oder möglichst geringe Temperaturschwankungen gewünscht sind. Bei einer freistehenden, unbeheizten Garage kann die Wärmedämmung dagegen eine geringere Bedeutung haben. Prüfe daher nicht nur die Materialstärke, sondern den gesamten Aufbau des jeweiligen Tores.
Ein Garagentor kann je nach Ausführung manuell oder mit einem elektrischen Garagentorantrieb
Für die elektrische Bedienung müssen Tor und Antrieb technisch aufeinander abgestimmt sein. Entscheidend sind unter anderem Torgröße, Torgewicht, Führungssystem und verfügbare Einbaumaße. Auch der benötigte Platz unter der Garagendecke muss berücksichtigt werden.
Je nach Antrieb stehen Sicherheitsfunktionen zur Verfügung, die die Torbewegung bei einem Hindernis stoppen können. Prüfe die Ausstattung des jeweiligen Antriebs in den Herstellerunterlagen. Auch Laufverhalten und Öffnungsgeschwindigkeit können sich je nach Antriebsmodell unterscheiden. Passendes Zubehör umfasst unter anderem Handsender, Führungsschienen und Lösungen zur Notentriegelung . Bei einer Garage ohne zweiten Zugang solltest du besonders prüfen, wie sich das Tor bei Stromausfall oder einer Antriebsstörung von außen entriegeln lässt.
Die korrekten Maße sind eine der wichtigsten Voraussetzungen für den späteren Einbau. Es reicht nicht aus, nur Breite und Höhe der sichtbaren Öffnung zu bestimmen. Auch die seitlichen Wandbereiche, der Platz oberhalb der Öffnung und die verfügbare Raumhöhe können für Zarge, Führungsschienen und Antrieb entscheidend sein. In unserem Ratgeber erfährst du, wie du deine Garage in fünf Schritten ausmisst
Miss die vorhandene Garagenöffnung an mehreren Stellen. Bei älteren Gebäuden können Wände und Boden leichte Abweichungen aufweisen. Zusätzlich solltest du kontrollieren, ob Leitungen, Fenster, Türen, Lampen oder andere Einbauten den Verlauf der Führungsschienen behindern könnten.
Auch der Bodenabschluss ist wichtig. Unebenheiten können beeinflussen, wie gleichmäßig die untere Dichtung aufliegt. Bei einem Austausch solltest du außerdem prüfen, welche Teile der vorhandenen Konstruktion entfernt werden und welche Befestigungsmöglichkeiten am Mauerwerk vorhanden sind.
Neben den reinen Einbaumaßen solltest du überlegen, wie du die Garage verwendest. Für breite Fahrzeuge kann eine möglichst große nutzbare Durchfahrt wichtig sein. Wenn Fahrräder, Werkzeuge oder Regale untergebracht werden sollen, solltest du auch die benötigten Bewegungsflächen innerhalb der Garage einplanen.
Soll das Tor elektrisch betrieben werden, müssen zusätzlich Stromanschluss und Platz für den Antrieb berücksichtigt werden. Plane diese Punkte möglichst vor der Auswahl des Garagentors.
Ein Garagentor besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Bauteilen. Dazu gehören unter anderem Zarge, Führungsschienen, Torblatt, Federtechnik, Lastseile und gegebenenfalls der elektrische Antrieb. Diese Komponenten müssen korrekt montiert und eingestellt werden, damit das Tor sicher läuft und zuverlässig schließt. Garagentore erzeugen beim Öffnen und Schließen erhebliche Kräfte. Befestigungen, Führungsschienen und Federtechnik erfordern deshalb besondere Aufmerksamkeit.
Wenn du den Einbau selbst durchführen möchtest
Regelmäßige Reinigung hilft dabei, Oberfläche und bewegliche Bereiche des Garagentors in einem guten Zustand zu halten. Für lackierte Stahlflächen eignen sich Wasser und ein weicher Schwamm. Je nach Ausführung kann zusätzlich ein geeigneter Lackreiniger verwendet werden. Scheuernde oder ungeeignete Reiniger solltest du vermeiden.
Kontrolliere außerdem Führungsschienen, Dichtungen und bewegliche Bauteile in den vom Hersteller vorgesehenen Abständen. Veränderungen am Laufverhalten, ungewöhnliche Geräusche oder beschädigte Federn solltest du nicht ignorieren. Arbeiten an sicherheitsrelevanten Bauteilen gehören in fachkundige Hände.
Eine regelmäßige Kontrolle ist besonders bei elektrisch betriebenen Garagentoren sinnvoll. Beachte für Reinigung, Wartung und Einstellungen immer die Anleitung des jeweiligen Tores und des verwendeten Antriebs.
Für die Auswahl solltest du zuerst die baulichen Voraussetzungen prüfen. Ein Sektionaltor bietet sich an, wenn du den Platz vor der Garage möglichst vollständig nutzen möchtest. Bei einer direkt an das Wohnhaus angebauten Garage kann zusätzlich ein gedämmter Toraufbau sinnvoll sein.
Anschließend kannst du Gestaltung und Bedienung festlegen. Farbe, Oberfläche und Sickenaufteilung beeinflussen die Optik, während ein elektrischer Antrieb mit Fernbedienung den Bedienkomfort erhöht. Besonders wichtig bleibt eine sorgfältige Abstimmung von Torgröße, Einbaumaßen und vorhandener Garagensituation.
Bei casando findest du HÖRMANN Garagentore sowie passendes Zubehör für Einbau und Bedienung. Unsere Fachberatung Was du über Garagentore wissen solltestcasando Ratgeber
Tipps & Tricks rund um das Thema Garagentore & Sektionaltore