Maßnahmen für den Bodenschutz

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Bei einem neu verlegten Boden passen Haus- und Wohnungsbesitzer besonders gut auf, damit er nicht verschmutzt oder beschädigt wird. Im Laufe der Jahre lässt die Sorgfalt oft nach. Dabei lassen sich mit einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen Macken und ähnliche Beschädigungen vermeiden. Die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche hängt von der Bodenart ab und der Bodenschutz sollte darauf abgestimmt sein. Parkettböden sind besonders langlebig. Ihre Oberfläche ist aber etwas weicher als die von Laminat, das sich durch eine besondere Härte auszeichnet. Bei Vinylböden kommt es auf die Ausführung des Bodens an. Entscheidend ist: Gezielte Schutzmaßnahmen erhöhen die Lebensdauer des Bodenbelags.

Der Alltag fordert Böden: Starke UV-Strahlen gehören ebenso dazu wie tobende Haustiere und spielende Kinder. Aber auch schwere Möbel können Kratzer verursachen, vor allem wenn sie unachtsam verschoben werden. Dasselbe gilt für die Rollen von Bürostühlen. Feuchtigkeit strapaziert den Bodenbelag ebenfalls. Machen Sie sich direkt nach dem Verlegen des Bodens über angemessene Schutzmaßnahmen Gedanken. Die wichtigsten Maßnahmen stellen wir Ihnen kurz vor.

Feuchtigkeitsschutz

Feuchtigkeit ist für viele Böden eine besondere Herausforderung. Laminat, Parkett und Vinyl, das nicht für Feuchträume geeignet ist, sollten vor Feuchtigkeit geschützt werden. Holzböden neigen bei Feuchtigkeitseinwirkung zum Aufquellen. Hochwertige Markenprodukte sind mit einem Quellschutz versehen, der den Boden vor Feuchtigkeit schützt. Dazu werden die Kanten speziell imprägniert. Allerdings schützt auch das nur bis zu einem gewissen Grad. Wringen Sie daher den Mob beim Wischen gut aus, sodass er nebelfeucht ist. Verschüttete Flüssigkeiten sollten Sie unmittelbar entfernen, damit sie keinen Schaden anrichten. Wenn Sie Ihren Boden auf einem mineralischen Untergrund verlegen, ist zudem eine Dampfbremse erforderlich. Verlegen Sie sie unter der Trittschalldämmung beziehungsweise unter den Bodendielen. Die Dampfbremse schützt die Dielen vor aufsteigender Feuchtigkeit. Es gibt Kombiprodukte aus Trittschalldämmung und Dampfbremse.

Manche Vinylböden sind für Feuchträume geeignet. Sie werden vollflächig verklebt und können ohne Bedenken im Badezimmer verlegt werden. Hier müssen Sie nicht so vorsichtig beim Umgang mit Feuchtigkeit sein, sollten wenn möglich aber trotzdem stehende Feuchtigkeit schnell aufwischen.

Bodenschutzmatten

Eine Bodenschutzmatte verhindert, dass die Rollen von Bürostühlen Kratzer verursachen.

Eine Bodenschutzmatte verhindert, dass die Rollen von Bürostühlen Kratzer verursachen.

Bürostühle sind praktisch, da sie durch die Rollen sehr beweglich sind. Gleichzeitig beanspruchen die Rollen der Stühle aber auch die Oberflächen von Parkett, Laminat und von anderen Böden. Bodenschutzmatten verhindern, dass die Rollen den Boden beschädigen. Das praktische Zubehör ist zum Beispiel aus widerstandsfähigem Polycarbonat gefertigt. Hochwertige Produkte verursachen einen minimalen Rollwiderstand für Bürostühle. Sie enthalten keinerlei Schadstoffe, sind geruchsneutral und lassen sich recyclen. Sie eignen sich für Fußbodenheizungen und sind sehr strapazierfähig, sodass sie die Oberfläche des Bodenbelags optimal vor den Rollen des Bürostuhls schützen.

Filzgleiter

Filzgleiter verhindern Druckstellen von schweren Möbeln.

Filzgleiter verhindern Druckstellen von schweren Möbeln.

Schwere Möbel können dauerhaft Druckstellen auf einem empfindlichen Bodenbelag verursachen. Wenn Sie den Raum umgestalten, stören diese Druckstellen das Bild. Wenn Sie Möbel verschieben, kann es außerdem zu Macken oder Kratzern an der Oberfläche kommen. Um dies zu verhindern, können Sie Filzgleiter unter Ihren Möbeln anbringen. Viele Bodenhersteller führen sie in ihrem Zubehörsortiment. Es gibt Filzgleiter, die Sie in die Füße oder die Unterseite der Möbel schrauben, und selbstklebende. Die Filzgleiter schonen die Oberfläche des Bodenbelags und verhindern, dass es zu Macken, Druckstellen oder Kratzern kommt.

 

Pflegemittel

Für jeden Bodenbelag stehen passende Pflegemittel zur Verfügung. Für eine lange Lebensdauer nutzen Sie am besten Pflege- und Reinigungsmittel, die speziell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Bodens abgestimmt sind. Eine regelmäßige Reinigung ist ebenfalls ausschlaggebend für eine hohe Lebensdauer. Achten Sie beim Saugen darauf, dass Sie eine für Ihren Boden geeignete Düse nutzen, damit diese die Oberfläche nicht zerkratzt.

Reparatursets bessern kleinere Macken oder Kratzer aus. Foto: HARO

Reparatursets bessern kleinere Macken oder Kratzer aus. Foto: HARO

Mit Reinigungsmitteln für Parkett, Laminat oder Designböden entfernen Sie regelmäßig Dreck und Verschmutzungen. Außerdem sind spezielle Pflegemittel für die Erstbehandlung oder für eine Intensivbehandlung erhältlich. Für geölte Parkettböden gibt es beispielsweise spezielles Pflegeöl, das tief in die Poren vom Holz einzieht und für eine zuverlässige Tiefenimprägnierung sorgt. Das Öl schützt den Boden vor Verschmutzungen und hebt die natürliche Maserung hervor. Für versiegeltes Parkett, Laminat, Vinyl und Korkböden sind ebenfalls derartige Pflegemittel erhältlich. Zur Ausbesserung von Beschädigungen können Sie spezielle Reparatursets kaufen. Mit etwas Geschick können Sie so Kratzer und Macken ausbessern.

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Ihr Profi für Holzböden

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