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So verlegen Sie Ihr Laminat auf Fußbodenheizung

Ratgeber
Laminat_verlegen

ist einer der beliebtesten Bodenbeläge. Es ist pflegeleicht und lässt sich leicht
verlegen
. Dank der intelligenten Klick-Systeme können Sie den Boden ganz ohne Leim verlegen. Viele Böden sind für Wohnräume mit Fußbodenheizung geeignet. Hierbei sollten Sie allerdings einige Punkte beachten. Berücksichtigen Sie bitte stets die Angaben des Herstellers. In der Regel gibt er einen Hinweis darauf, ob Sie das Laminat auf Fußbodenheizung verlegen können oder nicht. Halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit einem
Fachberater
.

Bei

und
Vinylboden
wird oft zum vollflächigen Verkleben der Bodendielen geraten. Durch den direkten Kontakt mit dem Untergrund wird die Wärme besser geleitet. Laminatdielen können nur in Einzelfällen vollflächig verklebt werden. Sie bieten aber den Vorteil, dass
sie Wärme leichter durchlassen
als
Parkett
oder Teppichboden.

Wenn Sie beim schwimmenden Verlegen von Laminatdielen ein paar Dinge beachten, vorab eine Feuchtigkeitsprüfung durchführen und

, bereitet Ihnen die Fußbodenheizung keine Probleme und Sie können effizient heizen .

Inhalt

Wird der zulässige Wärmedurchlasswiderstand überschritten?

Laminat-auf-Fußbodenheizung-Trittschalldämmung-300x178.jpg
Beachten Sie bei einer Trittschalldämmung, dass der zulässige Wärmedurchlasswiderstand nicht überschritten wird

Der Wärmedurchlasswiderstand des

spielt eine sehr große Rolle bei der Verlegung auf einer Fußbodenheizung. Er sollte möglichst gering sein, damit die Wärme der Heizung an die Oberfläche gelangt. Überschreitet der Wärmedurchlasswiderstand einen Wert von 0,15 m²K/W ist eine effiziente Heizleistung nicht mehr gegeben. Beachten Sie dabei auch die
Trittschalldämmung
und die
Dampfbremse
. Letztere ist bei mineralischen Untergründen unerlässlich, da aufsteigende Feuchtigkeit die Laminatdielen beschädigen kann. Addieren Sie die jeweiligen Werte von Laminat,
Trittschalldämmung
und Dampfbremse. Achten Sie darauf, dass der Gesamtwert unter 0,15 m²K/W liegt. Es gibt Trittschalldämmungen, die bereits mit einer integrierten Dampfbremse ausgestattet sind. Solche Kombiprodukte erleichtern das Verlegen.

Wird die zulässige Oberflächentemperatur überschritten?

Beim Verlegen von Laminat auf einer Fußbodenheizung ist der Wärmedurchlasswiderstand zwar wichtig, aber auch eine bestimmte Oberflächentemperatur sollte nicht überschritten werden. Beachten Sie auch hierzu die Angaben des Herstellers. In der Regel liegt die zulässige Oberflächentemperatur bei maximal 26 oder 27° C. Wird dieser Wert überschritten, übertrocknet das Material und die Harze werden spröde. In diesem Fall verlieren Sie die Garantie des Herstellers.

Wird der zulässige Feuchtewert überschritten?

Wie oben bereits erwähnt, muss eine Feuchtigkeitsprüfung durchgeführt werden.

Laminat-auf-Fußbodenheizung-Estrich-300x158.jpg
Vor dem Verlegen auf Estrich muss die Restfeuchte ermittelt werden.

In einem Altbau ist der Estrich ausgehärtet, sodass es dabei nicht zu Problemen kommt und Sie ohne Weiteres mit der Verlegung beginnen können. Bevor Sie einen Laminatboden auf einer Fußbodenheizung in einem Neubau verlegen,

des Estrichs. In Kombination mit einer Fußbodenheizung empfehlen Fachmänner einen Zementestrich oder einen Anhydritestrich. Bei einem Zementestrich beträgt die zulässige Restfeuchte 1,8 CM% . Bei einem Anhydritestrich liegt sie bei 0,3 CM% . Führen Sie ein Messprotokoll, das die Verlegereife des Bodens dokumentiert, und bewahren Sie es gut auf.

Laminat auf Fußbodenheizung im Überblick (Beachten Sie stets die Angaben des Herstellers!):

Wärmedurchlasswiderstand

< 0,15 m²K/W

Berücksichtigen Sie beim Wert die Trittschalldämmung und die Dampfbremse!

Oberflächentemperatur

< 26° C

Andernfalls kommt es zur Übertrocknung und die Harze werden beschädigt!

Restfeuchte

< 1,8 CM% bei Zementestrich

< 0,3 CM% bei Anhydritestrich