Parkettboden in der Küche – geht das?

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Der Trend geht zu offenen Wohnräumen: Küche und Wohnbereich sind nicht mehr strikt getrennt, sondern gehen direkt ineinander über. Optisch werden die Räume auch durch gleiche Bodenbeläge zusammengeführt. Parkettboden in der Küche wird daher immer beliebter.

Ob Parkettboden etwas für Ihre Küche ist, entscheiden Sie selbst. Wir haben einige Informationen zu Holzart, Dicke des Bodens und Nutzschicht zusammengestellt, um Ihnen bei Ihren Überlegungen zu helfen.

In der Küche werden Böden stärker beansprucht als im Wohnbereich. Wir empfehlen für den Einsatz vor allem Massiv- oder Mehrschichtparkett. Diese Böden sind besonders langlebig. Sie werden in verschiedenen Stärken angeboten und können bei Bedarf abgeschliffen und aufbereitet werden – je nach Stärke der Nutzschicht sogar mehrfach. Berücksichtigen Sie auch bei der Wahl der Holzart die höheren Ansprüche an einen Küchenboden: Harthölzer wie Eiche, Esche oder Buche sind für die täglichen Anforderungen besser geeignet als Weichhölzer. Sie sind weniger anfällig für Kratzer und Beschädigungen – wie der Name schon sagt.

Haben Sie keine Angst vor Verschleißspuren

Parkettboden in der Küche ist eine gute Lösung

Für Küchen und Wohnküchen bietet sich Parkett mit einer lebhaften Holzstruktur besonders gut an

Jeder Bodenbelag zeigt nach einiger Zeit Spuren von Gebraucht und Verschleiß. Das lässt sich nicht vermeiden. Wenn Sie sich für einen Parkettboden in der Küche entscheiden, seien Sie sich darüber im Klaren, dass der Boden durch den täglichen Gebrauch solche Spuren bekommt. Damit Kratzer, Dellen und andere Gebrauchsspuren nicht auffallen, wählen Sie ein rustikales Parkett mit lebhafter Holzstruktur. Diese Dekore sind besonders pflegeleicht.

Mit regelmäßiger Pflege können Sie den Gebrauchsspuren entgegenwirken. Versiegeltes Holz ist zwar pflegeleichter als geöltes Holz, für den Einsatz in der Küche empfehlen wir aber geöltes Holz. In der Küche fallen häufiger Dinge herunter, die kleine Beschädigungen oder Flecken auf dem Bodenbelag hinterlassen. Bei geöltem Holz können Sie solche Stellen schnell ausbessern. Flecken oder Fettspritzer wischen Sie mit einem feuchten Tuch einfach weg. Kleine Dellen lassen sich reparieren, ohne dass eine aufwendige Renovierung des Bodens nötig ist.

Entscheidend ist auch, wie der Boden wirkt. Viele Menschen sehen Gebrauchsspuren überhaupt nicht negativ. Sicher: Hat man den Boden gerade erst verlegt, ist der erste Kratzer besonders ärgerlich. Doch erst Gebrauchsspuren verleihen einem Raum das richtige Flair, gerade bei Küchen im Landhausstil.

Ein Parkettboden in der Küche ist auf jeden Fall möglich. Es hängt von Ihrem Geschmack ab. Wenn Sie einen Boden aus Hartholz mit einer lebhaften Maserung wählen und ihn regelmäßig pflegen, wird der Parkettboden in Ihrer Küche lange für ein tolles Ambiente sorgen.

 

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Ihr Profi für Holzböden

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