Der Steingarten als Highlight im Garten

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Desinginseln schaffen mit einem Steingarten

Mit einem Steingarten schaffen Sie besonders auf großen Grünflächen einen farblichen und optischen Hingucker. Foto: deavita.com CC

Steingärten sind – wie der Name schon sagt – Gärten, die mit Steinen und Kies gestaltet werden. Schon im 18. Jahrhundert gab es Steingärten. Mit Felsen, Aufschüttungen und Ebenen gestaltete man diese Gärten nach natürlichem Vorbild. Ziel damals wie heute ist es, verschiedene Pflanzen mit Steinen in ein harmonsiches Bild zu bringen.

Auch heute noch sind Steingärten sehr beliebt. Hier erfahren Sie, was Sie beim Anlegen eines Steingartens beachten müssen.

Immergrün ist vorteilhaft

Am besten eignen sich immergrüne Pflanzen für Steingärten. Laubtragende Pflanzen verlieren im Herbst ihr Laub. Es ist aufwändig, das Laub aus den Steinen zu entfernen. Entfernt man es nicht, bedeckt es kleinere Pflanzen. Diese können dadurch beschädigt werden.

Immergrüne Pflanzen haben außerdem den Vorteil, dass ihre Wurzeln im Winter in der gefrorenen Erde nicht arbeiten und weiterwachsen. So trocknen die Blätter nur aus, erfrieren jedoch nicht. Sie sollten beachten, dass die Blätter der immergrünen Pflanzen über das Jahr hinweg kontinuierlich Wasser verdunsten. Es ist also notwendig, sie regelmäßig zu gießen – auch im Winter.

Kontrast durch verschieden Steine

Individuelle Gestaltung im Steingarten

Durch unterschiedliche Steine gestalten Sie den Garten individuell. Foto: deavita.com CC

Ein sehr schönes Gesamtbild erhalten Sie, wenn Sie in Ihrem Steingarten verschiedene Steine kombinieren. So entstehen für das Auge spannende Kontraste. Sie können zum Beispiel helle und dunkle Steine sowie Stein- oder Kiesschotter verwenden. Damit können Sie Linien oder Muster gestalten, die Ihrem Garten ein individuelles Design verleihen. Ein möglichst natürliches und optisch ansprechendes Gesamtbild erreichen Sie durch die Kombination von Steinen mit unterschiedlicher Größe.

Was in den Steingarten kommt

Viele Pflanzen, die sich gut für Steingärten eignen, stammen ursprünglich aus Gebirgen, Wäldern, der Steppe, der Tundra oder der Wüste. Achten Sie beim Anlegen Ihres Gartens auf die spezifischen Bedürfnisse der Pflanzen. Sie unterscheiden sich zum Einen darin, wie viel Licht und Erde sie benötigen. Zum Anderen spielen die Größe und das Wachstum eine Rolle. Wächst eine Pflanze nur einige Zentimeter im Jahr, müssen Sie das genauso beachten, wie bei einer Pflanze, die sehr stark wächst. Halten Sie den entsprechenden Platz frei, damit sich die Pflanze auch in den kommenden Jahren ungehindert ausbreiten kann.

Variieren Sie die Pflanzengrößen. Kleinere Pflanzen lockern den Eindruck eines Steingartens auf und setzen farbliche Akzente. Größere Pflanzen geben Struktur. Steingartenstauden gedeihen vortrefflich. Katzenpfötchen habe eine Blütenfärbung, die von gelb über weiß bis hin zu zartem Rosa reicht. Grasnelken sind meist rosa oder weiß. Die Alpen-Aster ist lila, ebenso wie manche Glockenblumenarten. Mit Alpen-Nelken setzen Sie rot-lilane Akzente, mit Steinbrech dagegen rote. Diese Pflanzen lassen sich sehr gut mit verschiedenen Ziergräsern kombinieren, sodass mit den farblichen Akzenten ein wunderschönes und optisch überzeugendes Gesamtbild entsteht.

 

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