1. Frühjahrsputz auf der Terrasse
Zu aller erst steht das Reinigen deiner Terrasse an. Wie leicht oder aufwendig das ist, hängt vom Material deiner Terrasse ab.
Hast du eine gepflasterte Terrasse, kehrst du den gröbsten Schmutz gründlich weg. Befreie die Fugen anschließend von Unkraut und Moos. Von den Steinen entfernst du Moos und andere Grünbeläge am besten mit einem Hochdruckreiniger oder mit einem Schrubber und viel Wasser. Achte beim Verwenden des Hochdruckreinigers darauf, dass du nicht die Fugen ausspritzt. Bitte lies auch die Herstellerangaben deiner Terrassenplatten. Bei manchen Steinen darf kein Hochdruckreiniger verwendet werden, da er die Oberfläche beschädigen kann.
Hast du eine Holzterrasse? Dann solltest du etwas mehr Arbeit investieren, damit das Holz lange schön bleibt. Reinige die Terrasse zuerst vom groben Schmutz. Ist das Holz über den Winter vergraut, kannst du es mit passenden Entgrauern und Reinigungsmitteln wieder frisch machen. Nutze keinen Hochdruckreiniger, denn das beschädigt die Holzoberfläche. Anschließend solltest du die Dielen ölen.
Terrassendielen aus WPC machen die geringste Arbeit. Reinige die Terrasse gründlich von altem Laub, Schmutz und Stockflecken. Dazu benötigst du nur einen Schrubber und Allzweckreiniger. Spüle die Dielen anschließend gründlich mit klarem Wasser ab. WPC benötigt keine zusätzliche Pflege.
2. Wecke deine Gartenmöbel aus dem Winterschlaf
Jetzt ist es Zeit, die Gartenmöbel aus dem Winterquartier zu holen. Reinige die Möbel von Staub und Schmutz, der sich über den Winter angesammelt hat.
Pflege deine Holzmöbel ordentlich, damit du lange etwas von ihnen hast: Öle oder streiche die Möbel. Kunststoff- und Metallmöbel benötigen keine zusätzliche Pflege. Lediglich Kratzer in Eisenmöbeln solltest du mit einem Lack überdecken. Sonst rosten sie.
Reinige deine Polster und Sitzauflagen. Repariere, wenn nötig, beschädigte Stellen oder ersetze die Auflagen. Gleiches gilt für Schutzhüllen von Möbeln und Sonnenschirmen.
Im Frühjahr kann die Sonne schon sehr stark sein. Vergiss also nicht, für den passenden Sonnenschutz zu sorgen. Stell deinen Schirmständer auf. Platziere den Sonnenschirm so, dass du ihn bei starker Sonne schnell hervorholen kannst.
3. Grün, grün, grün ist alles, was ich hab
Nicht nur deine Gartenmöbel haben Winterschlaf gehalten. Viele Pflanzen erwachen im Frühling zu neuem Leben. Wenn du deine Pflanzen mit Jute oder Reisig vor Forst geschützt hast, kannst du den Schutz entfernen, sobald die Temperaturen wieder steigen. Pflanzen, die im Haus überwintert haben, kannst du wieder nach draußen stellen.
Die ersten Sonnenstrahlen locken Frühlingsblumen aus der Erde. Hast du im Herbst Blumenzwiebeln gepflanzt? Dann erblühen jetzt Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen und Krokusse in deinen Beeten. Wenn nicht, kaufst du Frühlingsblumen in Töpfen für Terrasse und Balkon.
Die ersten Farbtupfer machen Lust auf mehr. Sorge jetzt für das restliche Jahr für bunte Beete vor: Pflanze Sommerblumen wie Dahlien schon im Frühling ein, damit diese im Sommer blühen.
4. So schmeckt der Frühling
Wintergrillen ist zwar schön, aber es geht doch nichts über die erste Grillwurst bei Sonnenschein und warmen Temperaturen. Bereite dich deshalb jetzt schon auf den Start der Grillsaison vor. Reinige deinen Grill von Staub und Schmutz, der sich über den Winter angesammelt hat. Kontrolliere deinen Grill: Ist etwas beschädigt, tausche die defekten Teile aus.
Besorge Gasflaschen oder Grillkohle. Wenn du jetzt auch schon Fleisch kaufst, marinierst und einfrierst, kannst du spontan an den ersten Sonnentagen grillen, ohne zum Metzger oder Supermarkt zu müssen.



