Holzfenster oder Kunststofffenster?

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Bei Neubau oder Sanierung stellt sich oft die Frage nach dem passenden Fenster. Dabei sollten die ausgewählten Fenster eine gute Belüftung und Versorgung der Innenräume mit Tageslicht gewährleisten. Je nach Fensterart werden sie in den Wänden oder im Dach verbaut. Einige Fensterarten, wie Dachausstiegsfenster, erfüllen noch eine weitere Funktion, indem sie Handwerkern oder Schornsteinfegern einen sicheren Ausstieg auf das Dach gewähren. Hochwertige Fenster dämmen den Schall und die Kälte hervorragend. Eine effiziente Wärmedämmung kann dabei helfen, Heizkosten zu sparen. Ausschlaggebend für eine zuverlässige Wärme- und Schalldämmung ist neben einer fachgerechten Montage natürlich auch das Material, aus dem das Fenster gefertigt ist. Zwei gängige Werkstoffe sind Holz und Kunststoff. Ob Holzfenster oder Kunststofffenster besser für ein Wohnhaus geeignet sind, ist abhängig vom Geschmack und von den Anforderungen des Hausbesitzers. Beide Materialien garantieren gute Dämmeigenschaften. Sie bieten Sicherheit und eine ansprechende Optik.

Warme und natürliche Optik

Fenster tragen zur Atmosphäre eines Raums bei

Fenster sorgen nicht nur für Licht, sondern auch für Ambiente in den Räumen. Foto: Photographee.eu / Fotolia

Holzfenster verfügen über eine warme und natürliche Optik. Der Rohstoff unterstützt ein gesundes Wohnraumklima. Durch die individuelle Struktur und Maserung macht Holz jedes Fenster zu einem Unikat. Die Wärme wirkt sich nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild des Wohnhauses aus, sondern auch auf das Ambiente im Inneren. Ein technisches Material wie Kunststoff hingegen wirkt etwas kühler und weniger individuell, dafür aber modern und weniger rustikal.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Beim Preis-Leistungs-Verhältnis können Fenster aus Kunststoff punkten. Sie sind preiswerter als Fenster aus Holz. In Bezug auf die Dämmeigenschaften steht Kunststoff dem natürlichen Rohstoff aber in nichts nach. Beide Materialien genügen hohen Sicherheitsansprüchen. Oftmals finden sich in Mietshäusern Kunststofffenster, da sie günstiger sind. Für den Eigenbedarf greifen Hausbesitzer gerne tiefer in die Tasche und profitieren dann von der natürlichen Optik der Holzfenster.

Langlebigkeit

Beide Werkstoffe garantieren eine hohe Lebensdauer. Sowohl behandeltes Holz als auch Kunststoff kommen mit den Beanspruchungen des Außenbereichs zurecht. Sie widerstehen direkter Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und Frost. Kunststofffenster halten laut Experten etwa 30 bis 40 Jahre. Die Lebensdauer von Holzfenstern liegt mit der richtigen Pflege ebenfalls bei circa 40 Jahren. An Stellen wie den Beschlägen oder dem Glas kann es jedoch schon vorher zu Mängeln kommen.

Pflegeleichtigkeit

Kunststofffenster sind sehr pflegeleicht. Hier sind sie Holzfenstern deutlich überlegen. Verschmutzungen lassen sich von dem Material einfach abwischen. Für hartnäckige Verschmutzungen stehen spezielle Kunststoffreiniger zur Verfügung. Ansonsten sind keine Pflegemaßnahmen erforderlich. Holzfenster sollten in regelmäßigen Abständen abgeschliffen und neu geölt oder lackiert werden. Leichte Verunreinigungen können Sie ebenfalls mit einem Schwamm entfernen.

Beide Werkstoffe bieten Vorteile. Holz ist im Allgemeinen edler und garantiert Natürlichkeit. Außerdem halten Holzfenster mehr Möglichkeiten bei der farblichen Gestaltung bereit. Kunststoff lässt sich leicht reinigen und ist günstiger in der Anschaffung. Die Lebensdauer ist ungefähr bei beiden Materialien dieselbe.

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