Eigenleistung beim Hausbau: Das sollten Sie beachten

Viele Bauherren packen als Heimwerker beim Bauen oder Modernisieren selbst mit an – Tendenz steigend. Der Hauptgrund liegt auf der Hand: Richtig geplant, gemacht und geprüft, reduziert man die Kosten merklich. Doch es gibt auch Gefahren. Wir haben Hintergründe, Chancen und Risiken sowie Tipps rund um das Thema Eigenleistung für Sie zusammengestellt.

Was versteht man unter Eigenleistung?

Eigenleistung meint das eigene Arbeiten in Bezug auf den Hausbau oder die Renovierung. Im kaufmännischen Sinne beschreibt der Begriff „die persönliche Arbeitsleistung, die zu Unternehmerpreisen bewertet wird“ (Gabler Wirtschaftslexikon). Bei der Finanzierung planen viele dieses Mittel ein – als eine andere Art des Eigenkapitals. Umgangssprachlich bezeichnet man die eigene Leistung daher auch als Muskelhypothek. Neben der richtigen Planung benötigt man auch handwerkliches Geschick, damit es sich lohnt, Eigenleistung als Eigenkapital einzusetzen. Falsch geplant können die Sparpläne auch nach hinten losgehen, denn an manchen Stellen lauern Gefahren. Bei bestimmten Aufgaben (Gewerken) bietet es sich an, selbst Hand anzulegen, andere Tätigkeiten sollte man besser den Profis überlassen. Vom Einkauf der Materialien über die zeitliche Koordination bis hin zur Gewährleistung sollten Sie sich sicher sein, ob Sie alles so leisten können, dass es sich lohnt.