Naturtöne – Der „Nude-Look“ für Ihr Wohnzimmer

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Naturtöne sind Klassiker bei der Gestaltung der eignen vier Wände. Wände oder große Möbel in solchen Tönen sind neutral und funktionieren in verschiedenen Einrichtungsstilen. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, wie Sie die Töne richtig einsetzen und damit eine gemütliche, aber nicht langweilige Atmosphäre schaffen.

Setzen Sie farbige Akzente

Naturtöne in Kombination mit Farbe

Kombinieren Sie helle Töne mit einigen bunten Highlights. Foto: HARO

Farben im sogenannten „Nude Look“ sind eine ideale Grundlage für eine gemütliche Wohnatmosphäre. Der Begriff umfasst hauptsächlich sandfarbene Töne. Diese können sehr gut mit leichten Brauntönen kombiniert werden. Gerade für kleine Räume sind die hellen Töne gut geeignet, denn dadurch wirken sie größer. Außerdem können Sie bei dieser Farbpalette mit fast allen anderen Farbtönen Akzente und Highlights setzen.

Naturtöne sind recht neutral. Sie eignen sich daher für fast alle Räumen als Grundfarbe. Mit unterschiedlicher Dekoration verhindern Sie leicht, dass alles gleich aussieht. Wenn Sie die Grundfarbe gewählt haben, überlegen Sie, welche farblichen Akzente Sie setzen möchten. Nutzen Sie dabei aber nicht zu viele verschiedene Farbtöne. Kombinieren Sie am besten Töne aus einer Farbfamilie. Wenn Sie beispielsweise Türkis gewählt haben, können Sie unterschiedlich starke Türkistöne mit Blau oder Grün zusammen stellen. Mit kleinen Accessoires in ähnlichen Farben geben Sie dem Raum eine erkennbare Linie.

Bunte Möbel als farbliche Akzente

Mit bunten Möbeln setzen Sie farbliche Akzente. Foto: HARO

Ihre Möbel und Einrichtungsgegenstände sollten sich im Idealfall an der hellen, dezenten Wandfarbe orientieren. Wenn Ihr Sofa mit der Wandfarbe harmoniert, gestalten Sie mit farblichen Kissen und anderen Dekorationselementen spannende Kontraste. Weichen die Möbel allerdings zu stark von der neutralen Wandfarbe ab und Sie wählen zusätzlich farbliche Akzente, kann es schnell unruhig werden.

Das ist besonders dann der Fall, wenn Sofa und Co. in knalligen Farben sind. Das ist an sich schon ein Farbakzent. Hier wählen Sie besser Kissen in gedeckten Tönen ähnlich der Wandfarbe. Ansonsten wirkt es schnell überladen.

Wie Sie sehen, ist das Verhältnis von knalligen Farben zu Naturtönen entscheidend: Nutzen Sie zu wenige farbliche Akzente, wirkt es schnell langweilig. Mit zu viel Farbe wirkt der Raum schnell unruhig. Der Vorteil von neutralen Wandfarben und bunten Accessoires ist, dass Sie sie schnell austauschen können, wenn sie nicht mehr gefallen.

Kombinieren Sie Naturtöne mit Pastellfarben

Gelbe Akzente zu Naturtönen

Warme Gelbtöne verleihen Deinem Raum eine frische und warme Atmosphäre. Foto: deavita.com cc

Naturtöne lassen sich mit fast allen Farben kombinieren. Wir haben Ihnen einige Möglichkeiten zur Inspiration zusammen gestellt:

Die Wand in Sandtönen und die Couchmöbel in einem Grauton lassen sich durch warme Gelbtöne auffrischen. Der Raum wirkt dadurch warm und freundlich. Mitvielen Lichtquellen vergrößern Sie den Raum optisch.

Die Kombination aus hellen Naturtönen und Braun ergänzen Sie ideal mit grünen Akzenten. So gestalten Sie einen natürlichen, gemütlichen Raum. Braun findet sich zum Beispiel in Holzmöbeln wieder oder in grünen und braunen Kissen auf der Couch. Grün bringen Sie auch mit Pflanzen in Ihren Raum.

Lila und Violett passen ebenfalls zu sandigen Tönen. Arbeiten Sie hauptsächlich mit helleren, abgeschwächten Lila- und Violetttönen. Einige wenige Akzente können Sie mit kräftigeren, dunklen Tönen setzen. Seien Sie besser sparsam damit, da sie den Raum schnell kleiner wirken lassen.

Damit Sie einen stimmigen Raum erhalten, sollten Sie auch den Fußboden in Betracht ziehen. Denn er ist die Bühne für Ihre Einrichtung. Holzböden harmonieren besonders gut mit hellen Naturtönen. Von Parkett, über Laminat, Vinyl, bishin zu Massivholzdielen und Kork haben Sie die Wahl.

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