Wieso ein Vordach?
Überzeuge dich von den vielen Vorteilen, die ein Vordach für deinen Eingangsbereich bereithält. Der erste Vorteil eines Vordachs liegt auf der Hand: Du stehst immer geschützt vor deiner Haustür. Egal, ob es regnet oder schneit – Du kannst in Ruhe nach deinem Schlüssel suchen, die Post reinholen oder die Einkäufe abstellen, ohne nass zu werden. Auch dein Besuch wird sich darüber freuen, dass sie nicht im Regen darauf warten müssen, bis du ihnen die Tür öffnest. Nutze ein Vordach aber nicht nur über deiner Eingangstür, sondern auch für die Kellertür oder den Balkon.
Nicht nur der Schutz vor Niederschlag ist ein Argument für ein Vordach. Auch die Optik spielt eine große Rolle. Die Fassade und der Eingang zum Haus sind das erste, was deine Besucher sehen.
Hier gilt: Der erste Eindruck zählt. Wenn du den Eingangsbereich deines Hauses verschönern möchtest, bietet dir ein Vordach zahlreiche Möglichkeiten. Nutze es als gestalterisches Element, um dein Haus optisch aufzuwerten. Wähle zwischen verschiedenen Ausführungen, Designs, Größen und Materialen. Du findest garantiert eine Eingangsüberdachung, die deinen Wünschen entspricht.
Vordach Varianten für dein Haus
Bevor du dir ein Vordach anschaffst, stelle dir folgende Fragen:
- Wie groß soll das Vordach sein?
- Welche Form soll es haben?
- Aus welchem Material soll das Vordach gefertigt sein?
- Gibt es sonst noch etwas vor dem Kauf zu beachten?
Wie groß muss mein Vordach sein?
Die Größe des Vordachs solltest du passend zum Eingangsbereich und deiner Haustür wählen. Nur so ist ein ausreichender Wetterschutz gewährleistet. Zu klein sollte das Vordach daher nicht sein – mindestens einen Meter.
Viele Hersteller bieten Vordächer in verschiedenen Größen an. Für besonders viel Schutz sorgt ein breiteres Vordach. Grenzen setzt dabei nur die Statik. Freitragende Vordächer ohne Pfosten sind oft bis zu einer Breite von zwei Metern erhältlich. Breitere Modelle kommen nicht ohne Stützpfosten aus, bieten aber besonders viel Unterstellfläche.
Welche Formen von Vordächern gibt es?
Auch bei der Form deines Vordachs hast du die Qual der Wahl. In erster Linie kommt es hier auf deinen Geschmack an. Passe die Türüberdachung an die Optik deines Hauses an, dann wirkt alles wie aus einem Guss. Dahingegen erzeugen Kontraste zwischen Vordach und dem Rest des Hauses einen optischen Bruch, der spannend aussehen kann.
Zu modernen und Neubauhäusern passen klare Linien wie im Bauhausstil. Diese Vordächer sehen stilvoll aus, ohne zu dabei zu sehr in den Vordergrund zu treten. Glasvordächer und solche aus Aluminium sind besonders beliebt. Aber auch Bogenvordächer aus Glas ergänzen Neubauten hervorragend.
Wünschst du dir zusätzlichen Windschutz, sind Seitenteile für dein Vordach besonders praktisch. Diese sind einzeln erhältlich – es gibt aber auch Vordächer, die mit einem Seitenteil geliefert werden.
Aluminium-Vordächer mit integriertem Seitenteil bestechen durch ihre L-Form und passen daher auch sehr gut zu modernen Architekturstilen . Je nach Wetter- und Wohnlage entscheidest du, auf welcher Seite sich das Seitenteil befinden soll. Besonders praktisch sind Seitenteile, in denen ein Briefkasten integriert ist.
Tipp: Vordächer mit integriertem LED-Panel sorgen für ausreichend Beleuchtung vor deiner Haustür.
Vordach Material: Welches ist das richtige?
Vordächer für Haustüren gibt es in verschiedenen Materialien. Viele Hersteller bieten Vordächer aus Glas, Holz, Metall oder Kunststoff an. Das Material entscheidet nicht nur über die Langlebigkeit des Vordachs, sondern auch über das Gesamtbild. Aber welches Material passt zu deinem Zuhause? Ein guter Anhaltspunkt ist es, sich an der Farbe und den Materialien deiner Haustür und der Fenster zu orientieren. Aber auch die Wind- und Wetterlage solltest du nicht außer Acht lassen.
Vordächer aus Metall wie Aluminium sehen modern aus und passen daher zu vielen Architekturstilen. Besonders beliebt sind Aluminium-Vordächer in der Farbe Anthrazit. Dank der Pulverbeschichtung findest du aber auch Aluminium-Vordächer in anderen Farben. Außerdem ist Aluminium sehr leicht, aber dennoch belastbar und witterungsbeständig. Darüber hinaus ist es besonders pflegeleicht und eine gute Wahl, wenn du wenig Pflegeaufwand betreiben möchtest.
Vordächer aus Glas bestechen durch ihre schlichte Eleganz und sorgen für einen lichtdurchfluteten Eingangsbereich. Wähle ein Glasvordach, das einer hohen Belastung standhält. Die meisten Hersteller bieten Vordächer mit einer Verbund-Sicherheits-Glaseindeckung oder Acrylglas an. Diese Gläser sind besonders stoßfest und ideal für den Außeneinsatz geeignet. Die Konstruktion von Glasvordächern ist meist aus Edelstahl gefertigt. Edelstahl unterstreicht durch seinen Glanz die elegante Optik des Vordachs und sorgt für ein harmonisches Gesamtbild. Außerdem ist es witterungsbeständig und langlebig.
Kunststoff-Vordächer sind meist günstiger als Vordächer aus Glas oder Aluminium. Dennoch sind sie stabil, wenn auch kratzfälliger.
Vordächer aus Holz unterstreichen einen rustikalen und klassischen Stil und passen daher hervorragend zu Fachwerk- oder Bauernhäusern. Darüber hinaus sind sie stabil und belastbar. Holzvordächer sind jedoch pflegeintensiver als andere Vordächer. Diese musst du regelmäßig mit einem Holzschutzmittel versehen, damit das Holz lange hält.
Viele Vordächer sind aber nicht nur aus einem Material gefertigt. Kombinationen aus zwei unterschiedlichen Materialien sind besonders verbreitet. Es gibt zum Beispiel Aluminium- oder Holzkonstruktionen, die mit einer Glaseindeckung versehen sind.
Jedes Material bringt seine eigenen Vorteile mit sich. Entscheide, welches Vordach am besten zu dir passt.
Vordach – Was gibt es noch zu beachten?
Deine Wohnlage entscheidet auch darüber, welches Vordach sich für dich am besten eignet. Wohnst du in einem schneereichen Ort, solltest du das berücksichtigen. Dein Vordach muss dafür ausgelegt sein, eine hohe Schneelast tragen zu können. Daher eignen sich in diesem Fall robuste Vordächer mit Pfosten besonders gut.
Das gleiche gilt für sehr regnerische Gebiete. Entscheide, ob du ein Vordach mit Regenrinne benötigst. Es gibt außerdem Vordächer mit intergierten Entwässerungssystemen, die das Regenwasser zuverlässig ableiten. So entstehen keine lästigen Pfützen vor deiner Haustür, wenn es in deinem Wohnort oft zu Starkregen kommt.
Die Windlast sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden. Informiere dich vor dem Kauf in welcher Windzone deine Region liegt. An dieser kannst du dich orientieren, wie robust dein Material sein soll und wie tief das Vordach im Mauerwerk verankert sein sollte. Bedenke dabei auch, dass Seitenblenden wie ein Segel wirken und dadurch die Angriffsfläche des Windes vergrößern.
Viele Vordächer kommen im praktischen Set mit passenden Montageteilen. So kannst du es selbst anbringen. Doch bevor du ein Vordach anbringst, erkundige dich bei deinem zuständigen Bauamt. Es gibt keine deutschlandweit geltende Regelung, ab welcher Größe du eine Baugenehmigung benötigst. Kleine Vordächer kannst du meist ohne Genehmigung anbringen. Dennoch solltest du auf Nummer sicher gehen und einmal nachfragen. Gerade, wenn dein Haus nah an einer Straße steht, kann eine Baugenehmigung erforderlich sein.
Es gibt einige Dinge, die du bei der Wahl deiner neuen Türüberdachung beachten solltest. Doch hast du dich erst einmal für ein passendes Modell entschieden, profitierst du lange von den Vorteilen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel kostet ein Vordach?
Die Preise werden von Material und Größe Ein einfaches Vordach aus Aluminium und Polycarbonat bekommst du ab ca.250€. Größere Vordächer mit Seitenteilen und Entwässerungssystem starten bei ca. 2000€.
Wie groß darf ein Vordach sein?
Eine genaue Regelung, wie groß dein Vordach sein darf, gibt es in Deutschland nicht. Eine Faustregel ist, dass eine Tiefe vom 1,50 m nicht überschritten werden sollte. Dann gilt das Vordach als untergeordnetes Bauteil und ist somit in der Regel verfahrensfrei. Es spielen aber noch weitere Faktoren, wie die Nähe der Haustür zur Straße oder zu benachbarten Grundstücken eine Rolle. Der beste Tipp: Ruf auch bei kleinen Bauvorhaben bei deinem zuständigen Bauamt an, bevor du ein Vordach bestellst.
Kann ich ein Vordach selbst montieren?
Als geschickter Handwerker kannst du, mit mindestens einem weiteren Helfer, leichtere Vordächer (z. B. aus Alu oder Acrylglas) selbst montieren. Kniffliger wird es bei Echtglas Vordächern oder großen Unterständen, da diese sehr schwer werden können und eine sichere Verankerung enorm wichtig ist. Konsultiere bei Unsicherheiten einen Fachbetrieb.