Infrarot-Grillen: Das müssen Sie wissen

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Holzkohle oder Gas? Keine Frage spaltet das Lager der treuen Grillfans mehr als die nach der Befeuerung. Vor- und Nachteile gibt es auf beiden Seiten, ein schlagendes Argument der Holzkohleverfechter ist dank der Technik des Infrarot-Grillens aber nun nicht mehr haltbar. Wir erklären Ihnen, was Infrarot-Grillen ist und wie es funktioniert.

Beim Grillen wird zwischen direktem und indirektem Grillen unterschieden. Grillen Sie mit Holzkohle, liegt das Fleisch direkt über der heißen Glut. Sie grillen also direkt. Bei einem Gasgrill ist zwischen dem Brenner und dem Rost meist noch eine Fettauffangschale, die Temperatur der Flamme kann außerdem besser geregelt werden. Generell dauert diese Art des indirekten Grillens länger. Aber Sie können auch Lebensmitteln zubereiten, die das deutlich heißere direkte Grillen nicht so gut vertragen.

Saftiges Fleisch ohne Holzkohle

Gerade wenn es um die Zubereitung von Fleisch geht, hat das direkte Grillen über Holzkohle Vorteile. Durch die hohen Temperaturen gart das Fleisch deutlich schneller. Dabei verliert es weniger Flüssigkeit und bleibt saftig. Also durchaus ein Grund öfter mal auf die gute alte Holzkohle zurückzugreifen?

Der Gasgrill hat allerdings auch Vorteile: Die Temperatur lässt sich mit einem Gasgrill komfortabler und zuverlässiger einstellen. Außerdem ist er deutlich schneller einsatzbereit. Während Holzkohle Zeit benötigt, um durchzuglühen, ist ein Gasgrill wenige Minuten nach dem Anschalten bereit für das Grillgut.

Infrarotgrillen

Brenner eines Infrarot-Grills. Foto: Napoleon

Ein Infrarot-Grill verbindet die Vorzüge des Gasgrills mit denen des direkten Grillens über Holzkohle. Das geschieht mithilfe eines keramischen Brenners und tausender gleichmäßig angeordneter Flammenauslässe, die eine Keramikplatte gleichmäßig erhitzen. Ein Infrarot-Grill entwickelt Temperaturen von bis zu 815,5 °C. Das bringt die Keramikplatte zum Glühen. Ein Steak garen Sie so in der Hälfte der Garzeit eines normalen Gasgrills. Säfte und Aromen werden im Fleisch gehalten. Zusätzlich verbraucht das Infrarot-Grillen deutlich weniger Gas als das Grillen mit einem herkömmlichen Brenner. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern leistet auch einen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

 

Napoleon – Experten für Infrarot-Grillen

Perfekt für das Infrarot-Grillen: NAPOLEON Gasgrill mit Infrarotbrenner

Einige Gasgrill-Modelle von Napoleon sind ausgestattet mit einen Infrarot-Brenner für saftigen Grillgenuss. Foto: Napoleon

Der Grillhersteller Napoleon ist ein Pionier beim Infrarot-Grillen. Mit der Infrarot-SIZZLE ZONE™ setzt Napoleon Maßstäbe. Darin verbaut Napoleon bis zu 30.000 einzelne Flammenauslässe. Das sorgt für gleichmäßige Hitze, perfekt für Steaks, Burger und Co. Da aber gerade Gemüse eine längere Zubereitungszeit bei geringerer Hitze benötigt, verfügen die Gasgrills von Napoleon zusätzlich über normale Gasbrenner. So haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Grillvarianten – passend zu Ihrem Grillgut.

 

 

 


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2 Kommentare

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Alle Kommentare (2)

  1. Hallo Marco,

    Infrarotgrills sind für mich auch eine echte Alternative (was den Geschmack, Handling und Co. angeht), leider aber noch nicht preislich. Denn aktuell sind die Modelle doch noch sehr teuer und das ist es mir im Vergleich zu meinem Gasgrill noch nicht Wert.

    Aber wenn die Modelle mal gängiger werden, sinkt sicherlich auch der Preis…

    LG Max

  2. Avatar Allen Helveston vor 2 Jahren

    Sehr interessanter Artikel, danke dass du dir die Mühe gemcht hast diesen Beitrag zu schreiben! Ich werde definitiv öfter vorbeischauen! 🙂