Welcher Sonnenschirm passt zu mir?

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So schön es ist, im Sommer in der Sonne zu liegen – zwischendurch braucht jeder ein bisschen Schatten. Besonders an heißen Tagen sollten Sie sich nicht ununterbrochen der Sonne aussetzen. Sonnenschirme spenden Schatten und verhindern, dass die Sonne blendet. Es gibt sie in verschiedenen Farben, Größen und mit variablen Einstellungsmöglichkeiten.

Am wichtigsten ist, dass die Bespannung die UV-Strahlen filtert. Ein einfaches Tuch reicht auf Dauer nicht aus. Wer seinen Garten oder die Terrasse als „zweites Wohnzimmer“ einrichtet, der achtet natürlich auch auf ein ansprechendes Design. Schließlich soll der Urlaub zuhause in jeder Hinsicht schön sein.

Der richtige Sonnenschutzfaktor

Die Bespannungen von Sonnenschirmen sollten die UV-Strahlung zuverlässig filtern

Die Bespannungen sollten die UV-Strahlung zuverlässig filtern. Foto: Zebra

Sonnenstrahlung ist wichtig für den menschlichen Organismus. Sie sorgt unter anderem dafür, dass der Körper Vitamin D bildet. Allerdings stellen die ultravioletten Strahlen eine Gefahr für die Haut dar. Setzen Sie sich ihnen zu lange aus, kommt es zum Sonnenbrand, die Haut altert schneller und das Risiko für Hautkrebs wächst.

Halten Sie sich im Sommer viel im Freien auf, benötigen Sie einen zuverlässigen Sonnenschutz. Neben Sonnencreme und passender Kleidung schützt ein Sonnenschirm. Einige Hersteller geben den Ultraviolet Protection Factor (UPF) an. Er besagt, wie stark das jeweilige Schutzmittel die UV-Strahlen filtert. Sonnenschirme mit einem UPF Faktor von 50+ lassen unter ein Fünfzigstel der UV-Strahlung durch. Mit einem Sonnenschirm mit dem UPF Faktor 50+ können sich Gartenbesitzer 50-mal so lange in der Sonne aufhalten wie es der Eigenschutz der Haut erlaubt, ohne sie zu schädigen. Achten Sie beim Kauf des Schirms also auf den UPF-Faktor.

Welche Arten von Sonnenschirmen gibt es?

Ampelschirme bieten ein hohes Maß an Flexibilität. Foto: Glatz AG

Ampelschirme bieten ein hohes Maß an Flexibilität. Foto: Glatz AG

Zwei sehr gängige Varianten sind Stockschirme und Ampelschirme. Stockschirme verfügen über einen Mittelmast und sind prinzipiell ähnlich konzipiert wie ein normaler Regenschirm. Sie werden auch als Mittelmastschirme bezeichnet. Auf dem Mittelmast befindet sich der eigentliche Sonnenschirm. Stockschirme mit schwerem Schirmständer sind standfest und windsicher. Allerdings können Sie keine Gartenmöbel direkt unter dem Schirm abstellen, da der Sockel im Weg ist.

Ampelschirme sind anders aufgebaut. Sie verfügen über einen Standmast und einen Schwenkarm. Die Bespannung ist nicht am Standmast, sondern am Schwenkarm angebracht. So versorgt ein Ampelschirm eine größere Fläche mit Schatten und Sie können Ihre Gartenmöbel unmittelbar unter dem Sonnenschirm platzieren. Ampelschirme sind aufgrund ihrer Konstruktion etwas windanfälliger. Sie haben die Wahl zwischen runden, rechteckigen oder quadratischen Schirmen.

Materialien für Ihren Sonnenschirm

Die Bespannungen von hochwertigen Sonnenschirmen sind aus wetterfesten Qualitätsstoffen hergestellt. Diese filtern die UV-Strahlen zuverlässig. Die Bespannungen bestehen oft aus Polyester oder aus Polyacryl. Markenprodukte sind schmutzabweisend, lichtecht und witterungsbeständig. Aber auch das Material der Masten, Streben und des Schirmständers sind wichtig, damit Sie möglichst lange etwas von Ihrem Schirm haben.

Stoffe für Bespannungen der Sonnenschirme

Die Bespannungen sollten schnell trocknen und trotz starker Sonneneinstrahlung nicht sofort verblassen. Insbesondere bei bunten Farbtönen ist die Lichtechtheit wichtig. Die Bespannungen von hochwertigen Schirmen sind fäulnishemmend und schmutzabweisend. Sie behalten auch nach längerer Zeit im Einsatz ihre ansprechende Optik.

Einige Stoffe sind spinndüsengefärbt. Stoffe mit hoher Dichte sind besonders widerstandsfähig. Obwohl die Materialien resistent gegen Schimmel sind, sollten Sie Ihren Schirm immer trocknen lassen. Wenn Sie den Sonnenschirm im feuchten oder nassen Zustand zusammenfalten, spannen Sie ihn möglichst bald wieder auf, damit die Bespannung trocknen kann. Stellen Sie gerade vor dem Überwintern sicher, dass der Stoff vollkommen trocken ist.

Schirmhüllen schützen die Bespannungen, wenn Sie den Sonnenschirm gerade nicht nutzen. Die Hüllen sind ebenfalls aus wetterfesten Stoffen gefertigt. Sie stülpen sie einfach über Ihren zusammengefalteten Schirm.

Materialien für Masten und Streben

Streben aus Holz sichern eine solide Stabilität.

Streben aus Holz sichern eine solide Stabilität. Foto: Royal Botania

Nicht nur die Bespannungen, sondern auch die Masten und Streben der Sonnenschirme müssen aus lichtechten und wetterfesten Materialien gefertigt sein. Sie sollten besonders stabil sein, damit der Schirm auch starkem Wind standhält. Dafür eignen sich verschiedene Materialien.

Oft kommt Aluminium zum Einsatz, denn es ist leicht und trotzdem belastbar. Alumasten sind mit pulverbeschichteten oder natureloxierten Oberflächen versehen. Die Pulverbeschichtung macht den Mast widerstandsfähig. Das Eloxal-Verfahren schützt vor Korrosion. Dank der Beschichtungen sind die Masten resistent gegen Feuchtigkeit und perfekt für den Außeneinsatz geeignet.

Stahl und Edelstahl sind dank spezieller Beschichtungen beständig und stabil. Daher verwenden die Hersteller diese Materialien ebenfalls für Masten und Streben.

Bei einigen Sonnenschirmen kombinieren die Hersteller mehrere Materialien: Sie fertigen Masten aus Edelstahl und die Streben aus Aluminium. Das macht die Schirme besonders stabil und wetterfest. Die Kombination aus Edelstahl-Masten und Streben aus Holz machen den Schattenspender zu einem echten Blickfang. Dabei nutzen die Hersteller unter anderem Teak. Die tropische Holzart ist dauerhaft und unempfindlich gegenüber tierischen und pflanzlichen Schädlingen. Andere Holzarten eignen sich mit einer Lackierung ebenfalls für Masten oder Streben. Gelenke sind oft aus Messing hergestellt. Das wirkt besonders edel.

Materialien für Schirmständer

Der Sockel des Schirmständers muss schwer genug sein, um den Schirm zu halten.

Der Sockel des Schirmständers muss schwer genug sein, um den Schirm zu halten. Foto: DELSCHEN

Sonnenschirme sollten leicht zu bedienen sein und sich optimal dem Stand der Sonne anpassen lassen. Dafür ist auch die Befestigung entscheidend: Wichtig ist, dass sie flexibel ist, damit Sie Ihren Schirm verrücken können. Fahrbare Schirmständer erleichtern das Umstellen besonders. Sie können verschieben, auch wenn der Schirm geöffnet ist. Für den richtigen Halt passen Sie Ihren Schirmständer an den Umfang und die Größe des Schirms an.

Außerdem sollte der Sockel schwer genug sein, damit der Schirm auch bei Wind nicht umkippt. Dafür werden die Sockel aus Granit oder Beton gefertigt. Granit ist sehr dekorativ und gleichzeitig unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Hitze. Einige Schirmständer bestehen auch aus hochwertigem Kunststoff. Diese befüllen Sie mit Wasser für das nötige Gewicht. Andere Ständer sind mit Hauben aus Kunststoff oder aus wetterfestem Geflecht versehen.

Der Kauf Ihres Sonnenschirms

Wenn Sie beim Kauf auf diese Punkte achten, bekommen Sie einen sicheren und langlebigen Sonnenschirm. Größere Terrassenflächen erfordern eine große Schattenlösung, während bei einem kleinen Balkon oder bei einer kleinen Terrasse eine kompakte Variante ausreicht. Stimmen Sie das Design und die Farbe des Schirms auf die restliche Gestaltung der Terrasse ab. Mit den richtigen Materialien und einer passenden Befestigung haben Sie lange Freude an Ihrem neuen Sonnenschirm.

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Ihr Profi für Gartenmöbel

Casando 2020-07-15

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