Baulexikon – Den Fachmann verstehen

L-Beschlag

Garagentore benötigen einen Beschlag. Je nach Federtechnik gibt es unterschiedliche Beschlagvarianten. Der L-Beschlag wird auch als Niedrig-Sturz-Beschlag bezeichnet. Er eignet sich für Tore mit Torsionsfedertechnik. Die Garagentore sind mit einem hinteren Torsionsfederaggregat ausgestattet. Sie verfügen über Seitentrommeln, eine geprüfte Federbruchsicherung sowie innenliegende Lastseile und eine Sturzblende.

Laminat

Grundsätzlich bezeichnet Laminat ein Produkt oder einen Werkstoff, der aus zwei oder mehreren miteinander verklebten Schichten besteht. Laminat als Bodenbelag besteht aus einer preiswerten Trägerschicht und einer dünnen Dekorschicht, die meist das Aussehen eines komplett natürlichen Bodenbelags (z. B. Parkett) abbildet. Die Dekore sind nicht auf die Nachbildung von Echtholz beschränkt, jedoch sehr beliebt und in entsprechend vielen Varianten verfügbar. Laminatböden ähneln nicht nur rein optisch Dielen aus echtem Holz, sondern auch hinsichtlich ihrer Struktur bzw. Haptik.

Landhausdiele

Landhausdielen sind großformatige Dielen und werden auch als Gutsböden, Schlossdielen oder Langdielen bezeichnet. Durch die größere, ununterbrochene Fläche bilden Landhausdielen die Schönheit von natürlichen Echtholzböden noch besser ab als kleinere Dielenformate.

Längsfase

Bei Holzböden mit Längsfase sind die Längsseiten angeschrägt. Die Hervorhebung sorgt für einen dreidimensionalen Effekt (vgl. Stirnfase). Ein Fase auf der Längsseite hebt den Dielencharakter einer LandhausdielenOptik stärker hervor.

Linoleum

Das Material Linoleum wurde 1860 vom englischen Chemiker Frederick Walton entwickelt. Die wichtigsten Bestandteile sind Leinöl, Korkmehl und Jutegewebe. Aus Linoleum hergestellte Böden weisen eine sehr hohe Elastizität auf und sind farblich sehr variabel.