Baulexikon – Den Fachmann verstehen

Kantenformen

Türen und Zargen verfügen über spezielle Kantenformen. Die Kantenform wirkt sich auf das optische Gesamtbild der Tür und deren Wirkung im Raum aus. Die häufigsten Kantenformen sind die Eckkante, die Rundkante und die Karnieskante. Die Eckkante ist schlicht und dezent. Sie steht für eine zeitlose Eleganz. Die Rundkante besitzt weiche Übergänge. Die Kantenausführung passt hervorragend zu Furniertüren mit wenig Struktur. Die Karnieskante ist etwas aufwändiger designt. Sie erzielt eine besondere Ausstrahlung.

Kesseldruckimprägnierung

Bei der Kesseldruckimprägnierung wird Holz in zigarrenförmigen Kesseln imprägniert, um es haltbarer zu machen. Hierbei wird ein Vakuum im Kessel erzeugt. Anschließend wird der Kessel mit Tränkmittel geflutet und das Imprägniermittel unter hohem Druck in das Holz gepresst. So kommt es zu einer gleichmäßigen Verteilung des Imprägniermittels und einer deutlich besseren Haltbarkeit des Holzes.

Kiefer

Die Kiefer ist nach der Fichte die wichtigste Wald- und Wirtschaftsbaumart Deutschlands. Die Kiefer wird vor allem als Bau- und Möbelholz für den Innenbereich verwendet, auch in der Herstellung von Spanplatten und Furnierholz kommt häufig Kiefer zum Einsatz. Dachkonstruktionen, Treppen, Holzverkleidungen und Fußböden sind nur einige der Verwendungsbereiche der Kiefer.

Kork

Ursprünglich vor allem für Flaschenkorken verwendet, wurde für Kork heute eine große Zahl weiterer Verwendungsmöglichkeiten gefunden. Die Rinde der Korkeiche wird unter anderem zu Bodenbelägen verarbeitet, die eine gute Haltbarkeit, Fußwärme und Verträglichkeit besitzen. Zudem ist Kork ein sehr nachhaltiges Material, da für die Gewinnung von Kork kein Baum gefällt werden muss: Die Rinde der Korkeiche wachst infolge der Ernte nach.