Fisch richtig Grillen

Der Höhepunkt der Grillsaison steht mit den Sommermonaten vor der Tür – Um etwas Abwechslung auf den Grill zu bringen, stellen wir Dir hier Tipps und Tricks zum Grillen von Fisch vor. Da sowohl kleine, als auch mittelgroße Fische besonders einfach in der Zubereitung sind, stellt Fisch optimales Grillgut dar. Der Fisch muss lediglich geschuppt, ausgenommen und dann je nach Wunsch im Ganzen oder als Filet auf den Rost gelegt werden.

Die Marinade macht’s

Fisch auf dem Grill im Sommer.

Fisch eignet sich neben Fleisch und Gemüse besonders gut zum Grillen. Foto: ©Petra-Bork/ pixelio.de

Da die meisten Fische sehr zart sind, zerfallen sie leicht beim Wenden. Damit dies nicht passiert, solltest Du zu aller erst beachten, dass Du den Fisch nicht pur auf den Grill legst, sondern mindestens immer einölst. Meist ist der Grund für das Auseinanderfallen, dass falsch mariniert worden ist. Da Säurepartikel von Weißwein oder Zitronensaft beim Garen das Eiweißgerüst vom Fisch zerstören, wird das Fleisch noch weicher und kann zerfallen. Deshalb solltest Du von den üblichen Marinaden aus Weißwein und Zitronensaft absehen und eine Marinade aus Kräutern und Öl verwenden.

Wenn Du den Fisch auf der Seite zwei- bis dreimal fein einschneidest verteilen sich die Aromen besser im Fischfleisch. Dabei solltest Du darauf achten, nicht zu tief einzuschneiden, sonst ist die Gefahr größer, dass der Fisch beim Grillen zerfällt.

Mit der Fischzange lässt sich der Fisch leicht wenden.

Fischhalter oder Fischzangen sind ideal, um den Fisch auf dem Grill zu wenden. Foto: ©Beate-Klinger/ pixelio.de

Ein Fischfilet mit Haut kannst Du ohne Wenden auf der Hautseite grillen. Dabei sollten die Grillstäbe jedoch vorher gut eingeölt werden, damit die Haut nicht an den Stäben festbackt. Wenn Du das Fischfilet nun bei mittlerer Temperatur so lange grillst, bis die Oberfläche noch leicht glasig ist, erhältst Du ein perfektes Ergebnis. Wenn Du ein Fischfilet ohne Haut hast, solltet Du dieses auf irgendeine Art und Weise stabilisieren, ansonsten zerfällt es beim Wenden. Perfekt dafür geeignet sind Alugrillschalen oder extra starke Alufolie. Auch wenn Du das Fischfilet auf diese Art einpackst, ist es wichtig, es zuvor mit Öl zu bestreichen und möglichst nur einmal zu Wenden. Alternativ zu Alufolie und Alugrillschalen gibt es Fischhalter oder auch Fischzangen. Diese sehen meist so aus, wie auf dem Bild. Du marinierst zuerst den Fisch und legst ihn dann in den Fischhalter. Dieser ermöglicht es Dir, den Fisch einfach auf dem Grillrost zu bewegen und zu wenden, ohne dass der Fisch auseinander fällt.

Wenn Du gerne Garnelen oder Scampi grillst, ist es am besten, wenn Du sie mit Schale auf den eingeölten Grillrost legst. So kann sich das Aroma perfekt ausbreiten. Solltest Du es jedoch bevorzugen, die Garnelen und Scampi bereits geschält zu grillen, ist es ratsam, diese auf einen Grillspieß zu stecken, sodass sie nicht aus Versehen in die Glut fallen.

Die richtige Temperatur für den Fisch

Um zu testen, ob der Grill die optimale Temperatur für Fisch erreicht hat, gibt es einige einfache Regeln. Zum einen sollte die Kohle von einem weißen Film überzogen sein. Zum anderen ist die perfekte Temperatur erreicht, wenn Du deine Handfläche ca. drei Sekunden dicht über den Rost halten kannst und es dann zu warm wird. Der Rost darf nicht so tief über der Glut hängen, wie es bei Würstchen oder Steak üblich ist. Außerdem sollte, wie bereits oben erwähnt, der Rost geölt sein, damit die Haut des Fisches nicht hängen bleibt. Des Weiteren solltest Du den Fisch immer im Auge behalten, da er nicht so lange wie Fleisch braucht, um zu garen.

2 Kommentare

  1. Vorherbesserwisser oder: Sushi muss man nicht grillen. Kann man aber – stepanini

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